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 Datum:
Kirchenuhr


Visquard

1961 ergaben Grabungen einen Siedlungshorizont aus dem 800 Jahrhundert. Gefundene Urnen und Netzbeschwerer weisen auf das hohe Alter des ca. 750 Einwohner zählenden Ortes hin. Als "Viscuwirda" taucht der Ort um 945 n. Chr. in der Geschichte auf. Der Orstname "Visquard" weist auf eine alte Fischerwarf am Rande der Sielmönker Bucht hin.

Weg an der Kirche

Grabplatte

Von Manslagt aus zog sich die Bucht an Visquard vorbei weiter in Richtung Uttum und Sielmönken hin.

Zwei Burgen oder Steinhäuser befanden sich einst in Visquard. Ein älteres auf der Burgstätte im Südwesten der Kirche und ein jüngeres noch erhalten gebliebenes Steinhaus am Ostrande des Dorfes. Die herrschenden Familien des Dorfes waren früher die Kenisma, dann die Familie Manninga und darauf folgend die zu Inn- und Knyphausen.
Die Kirche in Visquard, ehemals St. Margaretha, wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. In der Nähe von Visquard befindet sich die uralte Siedlung Appingen, in dem 1436 ein Kloster gegründet wurde. Ein Bohlenweg führte einst von Visquard über Appingen nach Greetsiel. Heute gibt es einen gut ausgebauten Feldweg, der die Ortschaften miteinander verbindet.


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