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Seezungenweg 16 EG, kroetje²
Seezungenweg 16 EG, kroetje²
Ferienwohnung für 4 Personen in Greetsiel, Nichtraucher ohne Haustiere.
Ab: 42.00 Euro
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Lüttje Fischerhuus
Lüttje Fischerhuus
Ferienhaus für 4 Personen in Greetsiel, Nichtraucher, Haustiere möglich.
Ab: 65.75 Euro
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Schonergang 13 OG, Seestern 3
Schonergang 13 OG, Seestern 3
Ferienwohnung für 4 Personen in Greetsiel, Nichtraucher ohne Haustiere.
Ab: 54.00 Euro
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Hotel Landhaus Steinfeld
Hotel Landhaus Steinfeld
Kleinbahnstr. 16
26736 Greetsiel
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Hotel Witthus Greetsiel
Hotel Witthus Greetsiel
Kattrepel 5 - 9
26736 Greetsiel
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Pension Greetsiel, Gästehaus Funk
Pension Greetsiel, Gästehaus Funk
Inselstr. 11
26736 Greetsiel
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Emden

Die Entfernung von Greetsiel nach Emden beträgt ca. 20 km. Ein Ausflug nach Emden bietet sich mit dem Linienbus (Weser-Ems-Bus), dem eigenen Pkw oder mit dem Fahrrad über Feldwege und Deichstraßen an.
Emden mit rund 50.000 Einwohnern ist die größte Stadt Ostfrieslands und die kleinste kreisfreie Stadt Niedersachsens.

Seit 1973 ist die Stadt Hochschulstandort. Als Wirtschaftsstandort mit seinem Hafen und dem Volkswagenwerk hat die einzige kreisfreie Stadt Ostfrieslands für die Region eine wichtige Bedeutung. Außerdem ist die Stadt in den letzten Jahren als Ausflugsziel von Touristen, die ihren Urlaub an der Küste verbringen, immer mehr gefragt.

Geschichte

Pelzerhaus 11 in Emden Im 16. und 17. Jahrhundert war Emden, früher auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet, zeitweise einer der der wichtigsten Hafenstädte Nordeuropas, was zu einem Teil auf den Erfolg von Emder Kaufleuten und Reedern zurückging und zum anderen auf die Neutralität der Stadt zurückzuführen war.
Im Unabhängigkeitskampf der Niederländer gegen die Spanier im Achtzigjährigen Krieg siedelten sich in Emden vertriebene Niederländer, Kaufleute und Handwerker, an. Als die niederländischen Häfen durch die Spanier blockiert wurden, ließen Reeder und Kaufleute die Handelsschiffe nach Emden ausweichen. Der Emder Hafen wurde zur Drehscheibe des Handels für die niederländischen Kaufleute. Durch fachliche Kenntnisse, sein Kapital und seine Handelsverbindungen erlebte Emden ein bisher nicht dagewesenen Aufschwung. Die Stadt unterhielt Handelsverbindungen von Westfalen über England bis nach Skandinavien.

Auch entwickelte sich Emden durch das Wirken Johannes á Lascos und weiterer reformierter Theologen zu einer wichtigen Stadt des Calvinismus.

Wirtschaftlich wie kulturell erlebte Emden seine Blütezeit in der Renaissance.
Aus dieser Zeit sind einzig die Pelzerhäuser, Renaissance-Bürgerhäuser im flämisch-niederländischen Stil, erhalten geblieben.

Neue Kirche EmdenSpäter, in den Jahren 1643–1648, wurde die "Neue Kirche" als erster nachreformatorischer Kirchenbau in Norddeutschland im gemäßigten Barockstil errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis auf die Außenmauern zerstört und anschließend in abgewandelter Form wieder aufgebaut.

Die größte Katastrophe in der Geschichte der Stadt ereignete sich im zweiten Weltkrieg, als am 6. September 1944 alliierte Bombereinheiten rund 80 Prozent der Innenstadt und damit fast die gesamte historische Bausubstanz der vergangenen Jahrhunderte zerstörte.
Einzelne Gebäude, wie das Emder Rathaus, ursprünglich von 1574 bis 1576 durch den Antwerpener Stadtbaumeister Laurens van Steenwinckel errichtet, in dem sich heute das Ostfriesische Landesmuseum befindet, wurden zwar wieder aufgebaut, der Glanz und der Charme der mittelalterlichen Hafenstadt ist jedoch für immer zerstört. Bei Kriegsende am 8. Mai 1945 zählt Emden zu den meistzerstörten Städten Europas.

Museen

Das Ostfriesische Landesmuseum ist ein Regionalmuseum mit dem Schwerpunkt Emden/Friesland/Europa. In dem Museum befindet sich die größte städtische Sammlung von Harnischen sowie Hieb- und Stichwaffen der frühen Neuzeit in Europa („Rüstkammer“). In der Dauerausstellung stehen die Waffen des 16. und 17. Jahrhunderts, der "Goldenen Zeit" der Stadt im Mittelpunkt, während die kostbaren Jagdwaffen, die niederländischen Radschlosspistolen oder eben die Hinterladergewehre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Sonderausstellungen präsentiert werden.
Zudem kann man sich in Landesmuseum ein Bild davon machen, wie sich Emden in Laufe der Jahrhunderte verändert hat.

Fürbringerbrunnen Seit 1984 steht der Fürbringerbrunnen im Stadtgarten vor dem Rathaus. Zum 25jährigen Dienstjubiläum ehrten die Emder Bürger ihren Bürgermeister Leo Fürbringer (1843-1923) mit diesem Brunnen. Zuvor stand der Brunnen in der Straße "An der Bonnesse" am Falderndelft. Leo Fürbringer war 43 Jahre Bürgermeister der Stadt.

Zu empfehlen ist auch ein Besuch der Kunsthalle in Emden, die 1986 eröffnet wurde. Im Rahmen einer Stiftung schenkte Henri Nannen, langjähriger Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Stern, seiner Heimatstadt Emden eine bedeutende Kunstsammlung, die hauptsächlich aus Gemälden und Skulpturen deutscher Expressionisten besteht.

Im Ratsdelft sind drei Museumsschiffe vertäut. Das Feuerschiff Amrumbank (ein schwimmender Leuchtturm) mit einem schifffahrtshistorischen Museum, ein Logger der Stadt Emden (der als Restaurant dient), auf dem die Geschichte der Heringsfischerei dargestellt wird und der Seenotkreuzer Georg Breusing.

Das 1986 eröffnete Otto-Huus ist eine Sammlung kurioser Jugenderinnerungen und Requisiten des im Emden geborenen Komikers Otto Waalkes. Auch werden Ausschnitte aus den Veranstaltungen des Komikers gezeigt.

Veranstaltungen

Größte Veranstaltungshalle in Emden ist die Nordseehalle mit einem Fassungsvermögen von bis zu 5500 Personen. Kleinere Veranstaltungen finden im Neuen Theater (600 Plätze) statt. Die Friesenbühne , der älteste Theaterverein in Emden und Umgebung, bietet Plattdeutsches Theater im Stadtteil Groß-Faldern in der Brückstrasse an. Das kleine Zimmertheater „Lüttje Huus“ der Friesenbühne hat 87 Sitzplätze.

In der Johannes á Lasco-Bibliothek sowie in den Kirchen, darunter insbesondere in der Neuen Kirche und der Martin Luther-Kirche, finden darüber hinaus Konzerte statt – vorwiegend klassische Musik, in den Kirchen auch Gospel-Konzerte.

Höhepunkte im Emder Veranstaltungskalender sind das Matjesfest, das Delftfest und das Emder Filmfest.

Mit dem Matjesfest, das in der Emder Innenstadt rund um das Rathaus und den Ratsdelft stattfindet, würdigen die Emder die Geschichte der Heringsfischerei ihrer Stadt. Ein Wochenende steht im Zeichen der Heringsfischerei. Nachdem im Jahre 1969 die ostfriesische Heringsfischerei nach Bremerhaven verlagert wurde, erinnern die Matjestage in Emden an eine 450 Jahre lange Tradition.
Im Binnenhafen und Ratsdelft machen an diesen Tagen historische und für die Region typische Schiffe fest, die an die längst vergangene Seefahrerromantik in der Hafenstadt erinnern
Im Rahmen der Matjestage findet auch der Matjeslauf statt. Die Emder Laufgemeinschaft e.V. lädt kleine und große Laufsportfreunde zu verschiedenen Wettbewerben in der Innenstadt ein. Während Tausende Zuschauer die Straßen in Emdens Innenstadt säumen, gehen mittlerweile mehr als 4000 Sportler in den verschiedenen Läufen auf die Strecke.

Das Internationale Filmfest Emden-Norderney, ausgerichtet von der Volkshochschule Emden, hat sich seit seiner Gründung 1990 als das größte Filmfestival Niedersachsens etabliert. In seinen Anfangsjahren wurde es besonders vom deutschen Regisseur Bernhard Wicki gefördert. Das Festival zeigt jedes Jahr über 100 Kurz- und Langfilme. Programmschwerpunk sind: Aktuelle Kinoproduktionen aus dem nordwesteuropäischen Raum, spez. britischer Filmproduktionen. Neue Filme aus dem deutschsprachigen Raum, Regie- und Schauspielerportraits, Kurzfilme sowie ein Kinder- und Familienprogramm komplettieren das Programm. Nach den Angaben der VHS liegen die Besucherzahlen seit mehreren Jahren konstant über 20.000.

Im Juli und August wird zum Musikalischen Sommer Ostfriesland/Groningen eingeladen – stets mindestens eines der Klassik-Konzerte wird in Emden gegeben.


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